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Sonntag
"Das Unbehagen der Geschlechter"

Hier ist ein weiterer Beitrag zur Thematik:

Die Thesen von Judith Butler aus Ihrem berühmten Buch "Das Unbehagen der Geschlechter" (1992).

"Ihre Erforschung des Zusammenhangs von Macht, Geschlecht, Sexualität und Identität lieferten die Grundlagen für die weltweite Diskussion über ein neues Verständnis der Geschlechterrollen von Frauen ebenso wie von Männern. Butler macht aber ganz und gar nicht die Differenz der Geschlechter zum Ausgangspunkt politischer Bewegungen, und wirft dem Feminismus vor, vorhandene Geschlechtsrealitäten noch zu verhärten, anstatt die Möglichkeit zu bieten, neue Identitäten zu entwickeln."
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AUF DIESEM HINTERGRUND STELLE ICH HIERMIT GESCHLECHTS-IDENTITÄT GENERELL ZUR DISKUSSION. MIT DER ZIELSETZUNG DURCH KRITISCHE REFLEKTIONEN DIE BASIS FÜR ERWEITERTE (UND MÖGLICHERWEISE BEFREIENDE) IDENTITÄTEN ZU SCHAFFEN.

Jeder konstruktive (oder fragende) Beitrag ist willkommen.
(Last Euch nicht von der Sprache abschrecken.
Jeder kann mitdiskutieren wie ihm der Schnabel gewachsen ist.).
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"In ihrem Buch "Das Unbehagen der Geschlechter" meint Judith Butler, dass Frauen fälschlicherweise als Gruppe mit gemeinsamen Merkmalen und Interessen betrachtet hat. Dabei wurden trennende (ethnische, kulturelle, klassenspezifische, ..) Differenzen zwischen Frauen übersehen, und darüber hinaus noch ein binäres System der Geschlechterbeziehungen impliziert. Butler bezeichnet die Forschung an dieser Stelle als inkohärent, zumal Feminist/innen einerseits darin übereinkommen, dass Anatomie kein Schicksal ist, andererseits ein binäres System der Geschlechtlichkeit (männlich/weiblich) tradiert, das die Auffassung einer patriarchalen Kultur verfestigt. Die Hervorhebung der Differenz der Geschlechter stehe zudem der feministischen Forderung nach Gleichheit grundsätzlich entgegen, die maskuline Asymmetrie der Geschlechter würde lediglich umgekehrt. “Die feministische Kritik muss einerseits totalisierende Ansprüche einer maskulinen Bedeutungs-Ökonomie untersuchen, muss aber andererseits gegenüber den totalisierenden Gesten des Feminismus selbstkritisch bleiben. Der Versuch, den Feind in einer einzigen Gestalt zu identifizieren, ist nur ein Umkehrdiskurs, der unkritisch die Strategie des Unterdrückers nachahmt, statt eine andere Begrifflichkeit bereitzustellen.“ (Unbehagen der Geschlechter, S. 33).
Butler macht also ganz und gar nicht die Differenz der Geschlechter zum Ausgangspunkt politischer Bewegungen, und wirft dem Feminismus vor, vorhandene Geschlechtsrealitäten noch zu verhärten, anstatt die Möglichkeit zu bieten, neue Identitäten zu entwickeln.
Kritiker werfen Butler hier vor, mit ihrer Positionierung den Feminismus zu einer Debatte über symbolische Repräsentationsformen von Geschlecht zu verkürzen, anstatt sich auf Themen zu konzentrieren, die Frauen wirklich betreffen. Geschlecht bilde nun mal einen wesentlichen Teil vieler individueller Identitäten, deren Umgestaltung würde für die meisten Frauen nicht in Frage kommen."
(Zitat: Wikipedia)
J. Butler gehört auch zu den wichtigsten Philosophinnen der Gegenwart.
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